Solarium: Ja oder Nein?

Im Winter neigen viele Menschen dazu, in Depressionen und Lustlosigkeit zu verfallen. Vor allem bei Dunkelheit und grauem Himmel. Wem würde das nicht die Laune verderben? Wenig Sonne ist ein Grund dafür.

Dabei sind die ultravioletten Strahlen im Sonnenlicht lebenswichtig für den Aufbau der Knochen und der Bildung von Vitamin D. Im Winter, in den kalten Monaten, steigt die Besucherzahl im Solarium deutlich an. Die Meisten gehen aus kosmetischen Gründen hin und weniger wegen der Gesundheit. Dort holen sie sich eine schöne Urlaubs-Bräune.

Gesundheitsorganisationen warnen vor dem Besuch des Solarium aus kosmetischen Gründen. Geht man zu oft auf die künstliche Sonnenbank, kann dies auf Dauer die Haut schädigen und Hautkrebs auslösen. Nicht umsonst liest man in vielen Zeitschriften, wie wichtig es im Sommer ist, sich einzucremen und Hüte zu tragen. Denn auch die natürliche Sonne kann Schäden hervorrufen, wenn man sich zu lange den Strahlen aussetzt. Grade Kinder und Jugendliche sind gefährdet, da ihre Haut sehr empfindlich ist. Daher sollte diese Altersgruppe die Besuche grundsätzlich meiden.

Zahlreiche, verschiedene Sonnenbänke werden in den Solarien angepriesen, die unterschiedliche Bräunungsergebnisse erzielen. Die Anteile von UV-A und UV-B sind unterschiedlich stark in den UV-Röhren. Durch die UV-A Strahlen wird eine schnelle intensive Bräune bewirkt, die nach ein paar Tagen aber schnell wieder verblasst. Das ist praktisch, wenn man in Kürze für eine Feier oder der Gleichen schön Braun sein möchte. Für eine lang anhaltende Bräune sind die UV-B-Strahlen besser geeignet. Diese Art der Bestrahlung wird aber erst nach ein paar Tagen sichtbar.

Es ist wichtig, das ein Sonnenstudio über gutes Personal verfügt. Ein Neuling kann bei falscher Beratung, eine böse Überraschung erwarten. Die Angestellten müssen die Kunden gut beraten können und über Fachwissen verfügen. Wenn ein eifriger Besucher schnelle Bräune wünscht und von dem Personal unter die stärkste Bank geschickt wird, sollte er das Studio schnellstens wieder verlassen – denn wer will sich schon einen Sonnenbrand holen.

Gutes Fachwissen erkennt man daran, dass vom Personal Fragen nach dem Alter, früheren Sonnenbädern, Medikamenten Einnahme und eventuellen Hautkrankheiten gestellt werden. Es wird ihnen erklärt, welche Bestrahlungszeit eingehalten werden sollte und das man ungeschminkt, ohne Sonnencreme auf die Bank geht. Eine Schutzbrille sollte immer vorhanden sein, da auch die Augen der UV-Strahlung ausgesetzt sind.

Wichtig ist es natürlich auch, einen Blick auf die Hygiene des Studios zu werfen. Von Geräten des Typs 4 nimmt man am besten viel abstand, da die UV-Strahlungen einfach viel zu hoch sind.  Bevorzugen Sie besser Qualität statt Quantität!

Solarien sind für Menschen mit einem sehr hellen Hauttyp nicht geeignet. Das gilt auch für Jugendliche und Menschen mit vielen Muttermahlen oder Sommersprossen.

Fakt ist, dass sowohl künstliche als auch natürliche Sonnenstrahlen unerwünschte oder auch erwünschte Wirkungen erzielen können. Um seine Gesundheit nicht zu gefährden, sollte man auf eine fachgerechte Beratung nicht verzichten. 50 Sonnenbäder pro Jahr gelten als Maximum. Wenn Sie unter den dunklen, grauen Tagen leiden und in eine Depression verfallen, hat der Besuch im Solarium durchaus seine Vorteile.

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