Wellness zu Hause – Das perfekte Bad genießen

Entspannung nach dem harten, stressigen Alltag – oft leichter gesagt als getan. Am besten eignet sich nach einer nervenaufreibenden Woche eine Massage, Sauna und Dampfbad. Aber hierfür fehlt oft die Zeit. Doch auch für Wellness  zu Hause ist in fast jeder Wohnung gesorgt – die Badewanne lädt ein.

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Es klingt einfach – nur Wasser einlassen und darin einige Minuten entspannen. Aber bei einem Bad kann man vieles falsch machen und den Körper sogar schädigen, statt ihm etwas Gutes zu tun. Doch mit dieser kleinen Anleitung können auch Sie ganz einfach das perfekte Bad genießen.

Zunächst müssen Sie sich für die Temperatur des Wassers entscheiden. Neben dem klassischen heißen Bad können Sie auch die unbekanntere Alternative, das kalte Bad auswählen. Eine weitere Variante ist ein Bad, dessen Temperatur ansteigt, jedoch sollte dieses unter Aufsicht stattfinden.

Ein heißes Bad sollte etwa 38°C warm sein. Dieses Bad wirkt dann wie Medizin, da ein künstliches Fieber erzeugt wird. Dies stärkt das Immunsystem. Außerdem kommt mehr Blut in Lunge und Herz und die Niere scheidet mehr Flüssigkeit aus. Die allgemeine entspannende Wirkung, die ein heißes Bad auf die Muskeln hat, ist wohl bekannt.

Wichtig ist jedoch, dass man am Ende des Bads den Kreislauf unterstützt, denn der kann unter dem Temperaturwechsel sonst leiden. Die Wanne sollte langsam verlassen werden. Auch ein kalter Fußsohlen- oder Schenkelguss kann helfen. Nach dem Bad sollte eine halbe Stunde Bettruhe oder Pause eingeplant werden.

Ein kaltes Bad wiederum stellt den Körper vor ganz andere Herausforderungen. Für ein kaltes Bad sollte das Wasser etwa eine Temperatur von 15-18°C haben. Es darf deswegen nur wenige Sekunden bis einige Minuten dauern. Zunächst sollte man mit kalten Güssen beginnen, um den Körper an die Temperatur zu gewöhnen. Langsam kann die Menge des Bads gesteigert werden. Erst wenn der Körper sich an die Kälte gewöhnt hat, sollte man ein kaltes Halbbad (Der Wasserspiegel reicht hier im Liegen bis zur Taille) wagen. Nach dem Bad muss der Körper wieder aufgewärmt werden, z.B. durch Bewegung.

Aber auch die Haut kann unter einem Bad leiden.  Ein zu langer Badevrogang kann dem Säureschutzmantel der Haut schädigen. Wichtig sind hierbei die richtigen Badezusätze zur Pflege. Bei der Zugabe von Salzen kann die Haut sich nach dem Baden noch mehr schuppen. Molke oder Essig im Badezusatz stabilisieren den Säureschutzmantel und beugen dem Keimwachstum vor. Wer zu Entzündungen neigt, sollte zu Kamille greifen. Rosmarin sorgt für eine besser durchblutete Haut, Eichenrinde verursacht, dass die Haut sich zusammenzieht. Die pflanzlichen Bestandteile in Badezusätzen wirken meist darüber, dass man die ätherischen Öle einatmet.

Das perfekte Bad hinzubekommen ist also gar nicht so schwer, wenn man ein paar kleine Hinweise beachtet. Und wenn Sie jetzt noch nicht in Ihre Badewanne gesprungen sind – was hindert Sie noch daran?

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Eine Antwort zu “Wellness zu Hause – Das perfekte Bad genießen

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