Die Top 15 Kosmetik-Irrtümer

Die meisten Menschen wünschen sich ein gepflegtes Äußeres. Doch leider ist Schönheitspflege kein Kinderspiel. Im Beauty-Dschungel von Haut und Haar wissen oft nur noch Fachleute, wo es lang geht. Wer sich dagegen mit der Thematik nicht auskennt, fällt gerne auf die üblichen Märchen rein.

1. Ich habe fettige Haut. Hilft es, wenn ich sie öfter reinige?

Viel hilft viel, gilt nicht immer! Unsere Haut verfügt über einen natürlichen Fettfilm, der sich nach jedem Waschen regeneriert. Deshalb führt übermäßige Hautreinigung nur zu mehr Talgbildung und Unreinheiten. Wer sich langfristig eine reine Haut wünscht, sollte es daher nicht mit dem Waschen übertreiben. Sinnvoll ist eine milde Reinigung am Morgen und Abend.

2. Ich habe empfindliche Haut. Muss ich jetzt damit leben, dass sie schneller altert?

Ein klares Nein! Allerdings nur bei optimaler Pflege. Empfindliche Haut kämpft mit einer gestörten Schutzbarriere. Das kann auf Dauer den Alterungsprozess beschleunigen. Deshalb ist es wichtig, das Gleichgewicht der Haut gezielt auszubalancieren. Der Einsatz von spezieller Kosmetik ist dazu unerlässlich.

Young makeup.

© gosphotodesign – Fotolia.com

3. Meine Oma sagt immer, Puder verstopft die Poren. Stimmt das?

Stimmt nicht mehr! Moderne Puderprodukte wurden in ihren Eigenschaften entscheidend verbessert. Sie basieren heute auf hautverträglichen Inhaltsstoffen, die gezielt pflegen ohne die Haut zu belasten.

4. Wenn ich viel Wasser trinke, wird meine Haut von innen aufgepolstert. Stimmt das?

Stimmt leider nicht! Jeder Schluck Wasser fördert die Durchblutung unserer Zellen. Das sorgt für ein frisches Hautbild. Allerdings kann Wasser kein inneres Faltenpolster aufbauen. Der Jungbrunnen aus der Flasche bleibt also nur ein Traum.

5. Hilfe, ich habe Pickel! Kann ich sie mit Zahncreme bekämpfen?

Das ist ein Trugschluss! Viele Zahncremes enthalten Zink. Ein entzündungshemmender Wirkstoff, der auch gerne im Kampf gegen Unreinheiten eingesetzt wird. Unsere Zahnpflege enthält jedoch auch Bestandteile wie Menthol und Fluor. Die sind zwar gut für die Zähne, führen auf der Haut aber schnell zu weiteren Irritationen.

6. Buttermilch enthält alles, was schöne Haut braucht. Kann Pflege so einfach sein?

Das stimmt tatsächlich! Buttermilch steckt voller wertvoller Vitamine und Mineralstoffe. Sie versorgt die Haut mit allem, was ihr gut tut. Das fördert die Zellregeneration und lässt uns strahlen.

7. Ich kann nicht ohne mein Lippen-Balsam leben. Bin ich etwa abhängig davon?

Ein wenig schon! Allerdings gewöhnen wir uns nicht an den Fettstift, sondern an das glatte Gefühl, dass er auf unseren Lippen hinterlässt. Ist er einmal nicht da, neigen wir dazu, mit der Zunge die Pflege zu ersetzen. Das trocknet die empfindliche Mundpartie aus. Der nächste Griff zur Lippenpflege ist vorprogrammiert.

8. Ich liebe es zu Baden! Meine Haut auch?

Eher nicht! Wer es mit der Wassertemperatur und der Badedauer übertreibt tut seiner Haut keinen Gefallen. Deshalb sollte man niemals die 37 Grad Marke überschreiten und das Vergnügen auf maximal 10 Minuten beschränken. Ein rückfettendes Badeöl sorgt für ein echtes Plus an Pflege.

9. Ich neige zu Allergien. Muss ich deshalb bei Nagellack aufpassen?

Leider sinnvoll! Herkömmlicher Lack besitzt viele Inhaltsstoffe, die Allergien auslösen. Abhilfe schaffen spezielle hypoallergene Produkte, bei denen bewusst auf allergene Stoffe verzichtet wird.

10. Zum Thema Nagellack: Trocknet er schneller, wenn man nachhilft?

Das hilft leider nicht! Für ein schönes Ergebnis muss der Lack durchtrocknen. Feuchte Atemluft bewirkt jedoch das Gegenteil. Der Fön dagegen trocknet nur oberflächlich, was den Lack sogar empfindlicher macht.

11. Ich bin schlank. Deshalb muss ich keine Angst vor Cellulite haben, oder?

Doch! Cellulite wird immer durch schwaches Bindegewebe ausgelöst. Eine schlanke Taille ist daher keine Garantie für ein glattes Hautbild. Das erreicht man nur mit gezielter Cellulite-Pflege.

12. Ich möchte volleres Haar. Hilft ein regelmäßiger Haarschnitt?

Leider nur eine optische Täuschung! Haare wirken nach einem Friseurbesuch kräftiger, weil die dünnen Spitzen entfernt wurden. Die Dicke unserer Haare wird aber allein vom Erbgut bestimmt und gilt ein Leben lang – unabhängig vom Schnitt.

13. Ich bin mir aber sicher, dass Haare schneller wachsen, wenn sie rasiert wurden.

Auch hier trügt der Schein! Die von der Rasur gestutzten Haare wirken einfach kräftiger, als die beim wachsen oder epilieren nachwachsenden Spitzen.

14. Unwiderstehlich glänzende Haare durch 100 Bürstenstriche. Kann das wirklich stimmen?

Bürsten ist tatsächlich gut fürs Haar! Allerdings ist das Werkzeug entscheidend. Bürsten mit hochwertigen Naturborsten reinigen und pflegen sanft die Haarstruktur. Absolut Tabu sind dagegen scharfkantige Haarbürsten. Hier sind stumpfe Haare und Spliss vorprogrammiert. Wildes Reißen beim Bürsten hat einen ähnlich negativen Effekt.

15. Mascara muss vor dem Schlafengehen immer abgeschminkt werden. Ansonsten brechen die Wimpern, oder?

Leider richtig! Grundsätzlich enthalten Mascaraprodukte eine Fülle von Pflegestoffen für unsere Wimpern. Beim Schlafen verkleben geschminkte Härchen jedoch sehr schnell. Im schlimmsten Fall kommt es dann tatsächlich zum Wimpernbruch.

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