Antigravity: Yoga in der Hängematte

Sich hängen lassen können und trotzdem etwas für Körper und Geist tun – geht nicht? Geht doch! In den USA ist Antigravity Yoga bereits ein Hit, nun schwappt die Begeisterungswelle auch nach Deutschland über. Wirklich weit verbreitet ist es noch nicht, aber insbesondere in den Großstädten wie Hamburg oder Berlin wird der neue Trend bereits angeboten.

ANTIGRAVITY YOGA

Das Besondere am Antigravity ist, dass die Übungen in einer Art Spezial-Hängematte absolviert werden. Diese Tuchkonstruktion hat gleich zwei Vorteile. Zum einen wirkt sie unterstützend und ermöglicht dadurch Fortgeschrittenen und Anfängern, schwierige Übungen und sogar Kopfüber-Positionen leichter zu meistern. Zum anderen werden durch die Tücher die körperlichen Belastungen deutlich reduziert. Der Druck auf Gelenke, Wirbelsäule, Kopf und Hände wird beinahe vollständig vermieden. Das hört sich entspannt an. Allerdings muss man sich erst einmal darauf einlassen, nur von den an der Decke befestigten Tüchern gehalten zu werden. Daher ist es gut zu wissen, dass einem in jedem Kurs gut geschulte Trainer zur Seite stehen. Die zeigen was möglich ist, und womit man besser noch ein wenig warten sollte. Sobald das nötige Vertrauen da ist, fällt es jedoch immer leichter loszulassen und sich in einem Gefühl der beinahe Schwerelosigkeit zu verlieren.

Entwickelt wurde das System von dem ehemaligen Broadwaytänzer Christopher Harrison. Sein Ziel war es, die klassischen Yoga Übungen durchführen zu können, ohne die dabei üblichen Belastungen in Kauf nehmen zu müssen. Dieses Ziel hat er erreicht und dabei einen einzigartigen Sport geschaffen. Die einzige Last, die somit noch bleibt, ist der Gang zu einer der besseren Yogaschulen oder in ein wirklich gutes Fitnessstudio. Denn für den Hausgebrauch ist die Seilkonstruktion nicht geeignet. Auch nicht, um sich einfach mal hängen zu lassen.

Autor >> Daniel vom WellnessBooking-Team

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Eine Antwort zu “Antigravity: Yoga in der Hängematte

  1. Prima Idee. In meiner Praxis wird auch Yoga angeboten. Werde dies meiner Yoga-Lehrerin gleich einmal vorschalgen. Weiß man, wie sich dies auf Schwangere ausübt? Wenn Gelenke, Wirbelsäule (Rücken) etc entlasstet wird, wird es von Schwangeren evtl. gut angenommen. Einzig die kleine Hängematte könnte dem Bauch im Weg stehen :-). Vielen Dank für den Tipp!

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