10 Mittel gegen Heuschnupfen

Der Sommer kommt – für viele Heuschnupfen- und Pollenallergiegeplagte bedeutet das vor allem eins: Rote, tränende und juckende Augen, Atemnot, eine laufende Nase, ständiges Niesen oder Hautausschläge bei Hautkontakten mit Gräsern, Blüten oder Ähnlichem. Doch es gibt Hilfe; mit den Folgenden Tipps kann man die Allergie oft zu einem großen Teil in den Griff bekommen und lästige Symptome vermindern und abschwächen.

© drubig-photo - Fotolia.com

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Salz und natürliche Öle stärken die Nasenschleimhäute

Gegen Niesen und eine tropfende, juckende Nase kann eine Nasenspülung helfen. Ein Teelöffel Salz wird in 250 ml handwarmen Wasser gelöst und durch die Nase hochgezogen. So werden die Pollen aus der Nase gespült, gleichzeitig werden die Schleimhäute deinfiziert und gekräftigt. Auch Inhalationen mit Dill – oder Fenchelöl sind zu empfehlen; dafür werden einfach einige Tropfen des Öles in kochendes Wasser gegeben und die Dämpfe durch Mund und Nase eingeatmet. Beide Anwendungen sind bei Bedarf bedenkenlos mehrmals täglich durchzuführen.

Spaziergänge und Arbeiten im Freien ohne Beschwerden

Allergiegeplagte sollten beim Spazierengehen Laubwälder vorziehen – durch die Laubblätter wird ein Großteil der Pollen aus der Luft gefiltert. Spaziergänge oder Gartenarbeiten sollten zudem nach Regengüssen erfolgen, da der Niederschlag die Pollen aus der Luft „wäscht“ – solange es draußen feucht ist, herrscht weniger Pollenflug.

Pflanzenheilmittel können helfen

Auch die Natur bietet Hilfe gegen lästige Allergiesymptome: Gegen krampfartige Hustenanfälle können Präparate mit Efeu-Extrakten helfen. Eine kurmäßige Anwendung von Aloe Vera Saft stärkt die Abwehrkräfte und vermindert die Ausschüttung von Histaminen, welche für die allergischen Reaktionen verantwortlich sind. Dafür trinkt man mindestens einen Monat lang täglich etwa einen Viertelliter des Saftes, der unter anderem in Reformhäusern erhältlich ist. Übrigens sollen auch Brennesselsamen – ebenfalls in Kur-Dauer eingenommen – gegen Allergien helfen, da auch sie die Histaminausschüttung reduzieren können. Täglich ein bis zwei Teelöffel können ausreichen, um die Symptome erfolgreich zu lindern.

Den Pollen entspannt entgegenschauen

Es ist bewiesen, dass Stress Allergien auslösen und verstärken kann. Mit Yoga und Meditation kann man hier Abhilfe schaffen. Auch auditives Training oder Entspannungsbäder können helfen.

Stärkung des Immunsystems

Für Heuschnupfen- und Allergiegeplagte ist es besonders wichtig, in der Pollenflugzeit für Gesundheit und ein intaktes Immunsystem zu sorgen. Auch im Sommer kann hier der wöchentliche Gang in die Sauna helfen. Ebenso sollten gerade Allergiker besonders auf abwechslungsreiche, gesunde Ernährung mit frischem Obst und Gemüse achten – die in diesen Lebensmitteln enthaltenen Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe unterstützen den Kampf gegen die Folgen einer Allergie häufig sehr wirkungsvoll. Vor allem auf die ausreichende Einnahme von Zink, Selen und Magnesium ist zu achten.

Linderung bei Spannungskopfschmerzen

Eine unschöne Folge von häufigem Niesen und Naseputzen sind Kopfschmerzen. Ein Gesichtsguss mit kaltem Wasser kann durch den Kälteschock Spannungen lösen und Kreislauf und Stoffwechsel anregen – dadurch entsteht eine schmerzlindernde Wirkung, ebenso durch das Einreiben der Schläfen mit Pfefferminz- oder Teebaumöl oder asiatischem Tigerbalm.

Augentrost – gegen tränende Augen ist ein Kraut gewachsen!

Bei entzündeten, geschwollenen oder juckenden Augen können Wattepads helfen, welche mit einem Aufguss aus Augentrostkraut getränkt und auf die Augen gelegt werden. Den Aufguss kann man übrigens leicht selbst herstellen – einfach zwei Teelöffel des Krauts in 300 ml kochendes Wasser geben und und fünf Minuten ziehen lassen.

Gesunder Schlaf trotz Pollenallergie

Um Beschwerden in der Nacht zu vermeiden, sollten vor dem Schlafengehen die Haare gewaschen werden, da sich in diesen viele Polle befinden können. Auch richtiges Lüften ist wichtig; über Nacht sollte das Fenster möglichst geschlossen bleiben. Wer nur bei offenem Fenster schlafen kann, sollte dieses ab spätestens 04.00 Uhr schließen, da sich nach dieser Zeit vermehrt Pollen in der Luft befinden. Auf Ventilatoren sollte komplett verzichtet werden, da durch die Luftströmung Pollen aufgewirbelt und in der Raumluft verteilt werden. Beim Autofahren helfen geschlossene Fenster und ein Pollenfilter für die Klimaanlage.

Leistungssteigerung mit Duftölen

Allergische Reaktionen schwächen die Konzentrations- und Leitungsfähigkeit enorm. Eine Duftlampe mit einigen Tropfen Fichtennadel- oder Basilikumöl kann helfen, die Gedächtnisleistung und die Aufnahmebereitschaft wieder zu verbessern. Dieses Mittel ist übrigens auch fürs Büro optimal geeignet.

Desensibilisierung mit natürlichen Mitteln

Die regelmäßige Einnahme von Blütenpollen oder Honig kann den Körper an Pollen gewöhnen und die Abwehrreaktionen nahezu verschwinden lassen.

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3 Antworten zu “10 Mittel gegen Heuschnupfen

  1. Sandra Westenhöfer-Grammeth

    Auch ich bin Allergikerin und kann dem Artikel im Grossen und Ganzen zustimmen. Allein der Tipp mit AloeVera hat bei mir gar keine Wirkung gezeigt – das mag aber durchaus bei jemand anderem funktionieren. Bei einem muss ich jedoch widersprechen: Eine “Sensibilisierung” sollte wohl keinesfalls stattfinden – wohl doch eher eine Hypo- oder De-Sensibilisierung 😉

  2. www.gesundes-licht.net

    Ich denke eine Nasendusche werde ich mal ausprobieren.
    Ein guter Artikel mit vielen guten Tipps.

  3. Guten Abend,

    Hier gibt es auch eine interessante Adresse. Die Homoeopathie hat bei mir in der Praxis sehr vielen Menschen geholfen. Durch die Naturheilkunde ist auch oft der Placebo effekt mit dabei

    Bei Fragen können Sie mich gerne kontaktieren.

    Liebe Grüße
    Sabrina

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