Facelift – moderne Methoden für eine erfolgreiche Gesichtsstraffung

Durch einen natürlichen Prozess des Körpers bildet sich mit dem Älterwerden allmählich das Fettgewebe der Unterhaut zurück. Die verminderte natürliche Kollagenbildung und Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung sind dafür verantwortlich dass sich auf der einst glatten und straffen Haut langsam Falten abzeichnen. Je nach Beschaffenheit des gesamten Bindegewebes sorgt nun auch die Schwerkraft dafür, dass Weichteile des Gesichtes herabsinken und somit das vorher jugendliche Aussehen verändern.

Da es in vielen Fällen nun nicht mehr möglich ist durch non-operative Eingriffe wie einer Faltenunterspritzung, einem chemischen Peeling oder einer Lasertherapie das gewünschte, nachhaltige Ergebnis zu erzielen entscheiden sich viele Patienten, die unter ihrem sichtlich gealtertem Äußeren leiden für eine operative Gesichtsstraffung.

Das operative Facelift

Im Allgemeinen entfernt der Chirurg bei einem operativen Facelift überschüssiges Haut-, Fett- und Muskelgewebe und strafft im Anschluss durch Vernähen die entsprechende Hautpartie. Dabei ist es möglich ein Facelift sowohl im oberen Bereich des Gesichtes als Stirn-oder Wangenlift, als auch im unteren Gesichtsbereich zur Hals-, Kinn- oder Wangenstraffung durchzuführen. Um den Eingriff unsichtbar erscheinen zu lassen, werden die Schnitte dabei je nach Eingriff am Haaransatz oder im Bereich hinter dem Ohr gesetzt.

Moderne Facelift-Techniken

Für ein Facelift stehen dem behandelnden Chirurgen die unterschiedlichsten Techniken zur Verfügung. Neben dem eigentlichen Eingriff gehört es also auch zur verantwortungsvollen Aufgabe eine jeden Arztes die für den jeweiligen Patienten am besten geeignete Methode ausfindig zu machen. Neben einer guten Praxiserfahrung zählen seitens des Operateurs Anatomiekenntnisse, ein gutes ästhetisches Empfinden und Sensibilität für die individuellen Wünsche und Vorstellungen des Patienten zu den Fähigkeiten die im Wesentlichen über den Erfolg eines Eingriffs entscheiden können.

Mini-Lift

Bei einem so genannten Mini-Lift wird nur die Haut selbst gestrafft. Mithilfe dieses Verfahrens können vor allem kleinere Eingriffe wie die Korrektur von Falten an den seitlichen Wangen und im Beriech des Kiefers bei Patienten und Patientinnen im Alter von 40 bis 60 Jahren erfolgreich durchgeführt werden. Dabei wird der verkürzte Schnitt vor dem Ohr gesetzt und dann im Innenohr, hinter den Ohrläppchen oder im behaarten Bereich der Schläfe unsichtbar vernäht. Ein entsprechender Eingriff ist ambulant durchführbar und nach etwa zwei Wochen nicht mehr optisch auszumachen. Der Nachteil des Mini-Lifts besteht allerdings darin dass die Ergebnisse im Vergleich zu einem SMAS Lift nicht lange haltbar sind und dementsprechend wiederholt  werden müssen.

SMAS Lift

Da sich die Alterungsprozesse im Gesicht vor Allem im Gewebe unter der obersten Hautschicht abspielen, erfolgt bei modernen Facelift-Techniken meist auch eine Straffung des tiefer liegenden Bindegewebes, welches in Fachkreisen als Superfizielles Muskulo-Apneurotisches System, kurz S.M.A.S bezeichnet wird. Mit einem entsprechenden SMAS- Lift können auch umfangreichere Korrekturen im Bereich der Gesichts-Ästhetik durchgeführt werden, ohne dass das Resultat auf einen künstlichen Eingriff hinweisen würde. Beim SMAS-Lift wird, anders als beim Mini-Lift, das SMAS dauerhaft gestrafft und in Form gebracht, wohingegen die aufliegende Hautschicht nur behutsam ausgestrichen oder gekürzt wird. Da die Haut so keiner künstlichen Spannung ausgesetzt wird, bleibt ein natürliches Hautbild bestehen. Das Ergebnis selbst ist dadurch besonders langlebig. Häufig wird ein SMAS-Lift auch mit einer Fettabsaugung am Hals kombiniert. Dem behandelnden Chirurgen stehen zahlreiche Methoden zur Präparierung und Umstrukturierung des SMAS zur Verfügung, so dass sich je nach Wunsch und Ausgangslage des Patienten die unterschiedlichsten Ergebnisse erzielen lassen. Sowohl die Präparaten und Neupositionierung des SMAS als auch die Richtung, in welche die Schnitte vernäht werden bestimmen die Umformung und der entsprechenden Gesichtspartien.

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