Gesund unterwegs in hohen Schuhen

Wer schön sein will, muss leiden. Dieser Merksatz begleitet Frauen seit eh und je und gilt wohl auch für das Tragen von hohen Schuhen. High Heels – so nennt man Schuhwerk ab einer Absatzhöhe von 10 cm – verlängern nicht nur optisch das Bein, sondern strecken auch durch die Muskelanspannung die Waden und den gesamten Rückenbereich. „Frau“ läuft in hohen Hacken einfach femininer als in Turnschuhen, da durch die Ausbalancierung die Hüften automatisch mitschwingen.

Doch wie läuft man in High Heels, ohne die Füße und das Skelett dauerhaft zu schädigen?

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Hier gibt es Tipps für den gesunden sexy Gang!

Auswirkungen auf den Körper

Das Hauptproblem bei hohen Absätzen ist ein falsches Bewegungsmuster der Füße. Während in normalen Schuhen der Fuß ganz im Sinne seiner natürlichen Bewegung auf der Ferse aufsetzen und bis über das Großzehengrundgelenk abrollen kann, wird beim Tragen von High Heels ausschließlich der Vorfuß belastet. Unter Umständen können dadurch die wichtigen Muskeln und Sehnen verkümmern, welche für die Beweglichkeit des Fußes sorgen. Wer nur ab und an einmal auf hohen Absätzen unterwegs ist, wird von diesem Effekt nicht viel merken.

Dauer-Hackenträgerinnen werden aber über kurz oder lang mit folgenden Problemen zu kämpfen haben:

  1. Beim Umsteigen in flache Schuhe schmerzen die Achillessehne und der Wadenmuskel
  2. Wirbelsäulenprobleme durch Hohlkreuzhaltung und Beckenfehlstellung
  3. Kopfschmerzen und Nackenverspannungen durch Überlastung bei der Ausbalancierung

In Maßen wirkt sich dies nicht langfristig auf die Gesundheit aus, jedoch sollten High Heels nicht non stop getragen werden. Für frisch gebackene Mütter kann das Tragen von hohen Absätzen allerdings förderlich sein, denn die Beckenbodenmuskeln werden dadurch beansprucht. Junge Mädchen sollten aber vor dem 18. Lebensjahr auf hohe Schuhe verzichten, damit das sich im Wachstum befindliche Skelett nicht geschädigt wird.

Hier die wichtigsten Tipps für mehr Tragekomfort!

So trainiert „Frau“ ihre Füße

Schmerzen sind Warnsignale des Körpers und sollten deshalb nicht ignoriert werden. Wenn die Füße schmerzen, also so schnell wie möglich auf flache Schuhe umsteigen. Das gibt dem Körper die Chance zur Regeneration. Es empfiehlt sich in jedem Fall, täglich Übungen zur Stärkung der Fußmuskulatur zu machen. Dazu mehrmals hintereinander im Stehen die große Zehe abspreizen, den Vorderfuß mit der Hand nach unten drücken und dehnen und durch Spreizschritte nach vorn die Fersensehnen dehnen. Diese Übungen lassen sich überall nebenbei durchführen und beugen einer schmerzhaften Verkürzung von Muskeln und Sehen vor. Wichtig ist ebenfalls, nicht gleich auf Monsterhöhen einzusteigen. Eine langsame Steigerung der Absatzhöhe trainiert den Fuß und gewöhnt in step by step an die Belastung.

Wellness und Pflege für beanspruchte Füße

Wellness und Pflege ist für beanspruchte Füße unumgänglich, denn sie sollen uns ja ein Leben lang tragen. Müde und brennende Füße nach einem Abend auf hohen Hacken hilft ein warmes Fußbad und eine anschließende Massage mit Pfefferminzöl und Menthol.

Gönnen Sie Ihren Füßen eine Pause!

Gönnen Sie Ihren Füßen eine Pause!

Zur Feuchtigkeitspflege sind Produkte mit dem Wirkstoff „Urea“ sinnvoll, denn sie beugen schmerzhaften Rissen vor. Polster aus Schaumstoff oder Gel unter den Ballen mindern den Druck und wirken wie Stoßdämpfer. Auch im Fersenbereich können pflegende Cremes und spezielle Pflaster helfen, Blasen und Druckstellen zu vermeiden. All diese Methoden sind gut dafür geeignet, den Fuß trotz High Heels gesund und gepflegt zu erhalten.

Studiogespräch zum Thema „Gesunde Füße“ – Fit & Gesund

Qualität lohnt sich

Für Trägerinnen von hohen Absätzen ist eine Kombination aus regelmäßiger Pflege der Füße und Wellness-Anwendungen anzuraten. Damit profitierst du nicht nur von einem gesunden und schönen Fuß, sondern erhältst auch die Funktion deiner Füße auf lange Sicht. Auch bei High Heels gibt es immense Unterschiede in der Qualität und Verarbeitung, die sich auch auf den Tragekomfort auswirken.

Glückliche Füße durch qualitative Schuhe

Eine nahtfreie und weiche Innenseite beugt Druckstellen und Reibung vor, während eine hochwertige Sohle einen Großteil des Stoßes beim Auftreten bereits absorbieren kann. Gute Schuhe sind also gerade bei hohen Absätzen eine sich rentierende Investition. Damit der Fuß sich nicht zu sehr an eine bestimmte Stellung gewöhnt, empfehlen Orthopäden einen häufigen Wechsel des Schuhwerks. Durch das Tragen anderer Schuhe wird die Belastung auf den Ballen variiert und führt so nicht zu dauerhaften Fehlstellungen. So ist das Shoppen neuer Schuhe, z.B. bei JEPO nicht nur strapaziös für den Geldbeutel, sondern auch gesund.

Auf High Heels komplett zu verzichten, muss nicht zwangsläufig sein. Wer darauf achtet, nicht zu oft und dauerhaft auf hohen Hacken unterwegs zu sein und seinen Füßen nach der Entspannung durch Pflege und Wellness-Anwendungen etwas Erholung gönnt, kann auch langfristig den sexy Look wagen, der durch das Tragen von High Heels jede Frau umschmeichelt.

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