Tipps für ein leckeres Ayurveda-Frühstück

Seit mehr als 6000 Jahren wird Ayurveda, auch „die Mutter der Natur genannt“, in Indien und Sri Lanka angewandt und wurde 1976 sogar von der Weltgesundheitsorganisation anerkannt.

Inzwischen breitet sich die Anwendung von Ayurveda auch in Europa aus, wobei sie aber vor allem mit dem Bereich Wellness in Verbindung gebracht wird.

Sie kann als eigenständige Lebensphilosophie angesehen werden, bei der die Ernährung eine essenzielle Rolle einnimmt. Die ayurvedische Lebensweise vertritt die Auffassung, dass das Leben in einem sich ständig wiederholenden Rhythmus stattfindet. Alltägliche Tagesabläufe, in denen es gewisse Regelmäßigkeiten für die Notwendigkeit der Nahrungsaufnahme gibt, wiederholen sich innerhalb dieser Gesetzmäßigkeit.

Im Sinne von guter Gesundheit, positiver Stimmung und starker Energie ist es wichtig, eine angemessene Nahrung zu sich zu nehmen. Die Ernährung hat bei Ayurveda eine große Bedeutung und steht durch die sorgfältige Auswahl von Lebensmitteln und Gewürzen im Vordergrund.

© Hetizia - Fotolia.com

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Wer sein Leben auf die ayurvedische Lebensphilosophie ausrichtet, steht bei Sonnenaufgang auf, nimmt zur Unterstützung des Stoffwechsels ein Glas erhitztes Wasser oder Ingwertee zu sich, und widmet sich vor dem Frühstück dem Yoga und der Meditation.

Unterscheidung verschiedener Dosha-Typen

Für die richtige Lebensmittelauswahl werden die verschiedenen Lebensenergien oder Temperamente der Doshas unterschieden. Hierbei wird der Vata-Typ als sehr sprunghaft und unruhig beschrieben, sein Körperbau ist relativ zart und feingliedrig. Diese Konstellation schließt auch seinen Appetit ein.

Der Pitta-Typ neigt zu Übertreibungen, hat viel Energie und eine relativ kräftige und athletische Figur. Er neigt zu einem beständigen Appetit.

Der Kapha-Typ, ist ein ruhiger Mensch, der bereits bei mäßiger Ernährung zu Übergewicht neigt. Er hat tendenziell einen starken Körperbau.

Oftmals ist einer Person nicht nur einen Dosha-Typ zuzuschreiben, sondern in der Regel zwei.

Generelle Tipps

Da jeder Dosha-Typ einen individuellen Stoffwechsel hat, wird das Frühstück möglichst passend zubereitet. Grundsätzlich gilt, dass alle drei Dosha-Typen auf anregende Getränke wie Kaffee oder schwarzer Tee verzichten sollen.

Weil im Sinne von Ayurveda auch jede Tageszeit über ihr eigenes Dosha verfügt, wird dem Morgen das Kapha-Dosha zugeschrieben. In dieser Zeit schlummern die Lebensenergien noch und der Körper ist unbeweglich und schwer. Und obwohl der Stoffwechsel in Gang kommen muss, soll der Körper die für den Tag benötigte Energie aufnehmen. In der Ayurveda ist das für Europa typische Frühstück zu schwer.

Typgerechtes Frühstück

Letzteres wird besonders dem Kapha-Typen zugeordnet. Denn sein Frühstück soll leicht und warm sein und gleichzeitig viele Nährstoffe beinhalten. Ein Getreidebrei, der mit gedünstetem Obst gereicht wird, ist hier das Richtige. Gedünstetes Obst ist bekömmlicher, da es weniger Säure enthält.

Pitta-Typen dürfen zu einem mit pflanzlicher Margarine, mit Marmelade oder alternativ mit Bienenhonig bestrichenen Dinkel-Toast greifen. Wichtig ist, dass ausreichend Wasser oder Ingwertee dazu getrunken wird.

Da der Vata-Typ über einen regen Stoffwechsel verfügt, kann er mit der Auswahl seines Frühstücks etwas großzügiger umgehen. Auf besonders scharfe, saure und heiße Nahrungsmittel soll er aber verzichten.

Fazit

Wer die ayurvedischen Ernährungsregeln einhält, trägt nicht nur zur Harmonie von Körper, Geist und Seele bei, sondern er kann auch aufgrund des gestärkten Immunsystems anstehende Grippewellen gesund überstehen.

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Eine Antwort zu “Tipps für ein leckeres Ayurveda-Frühstück

  1. Wenn man sich nach diesen Regeln leben möchte, heißt das auch, das man die ganze Ernährung umstellen muss. Auf jeden Fall sehr interessant und überlegenswert, dies einmal zu probieren.

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