Vegane Ernährung: Gesund und einfach

Die vegane Ernährung wird oftmals angefeindet und als „ungesund“ dargestellt. Dabei gehört Veganismus zu einer der gesündesten Ernährungsformen, die es überhaupt gibt. Bevor man vorschnell über diese Ernährungsform entscheidet, sollte man einmal genau schauen, welche Vorteile diese Ernährungweise bringt und worin die großen Unterschiede zu Vegetarier und anderen Ernährungsformen liegen.

Was ist vegane Ernährung und worin liegen die Vorteile?

In Deutschland gibt es etwa sieben Millionen Vegetarier. Jeder Zehnte davon streicht nicht nur Fleisch, Wurst und Fisch von seinem Speiseplan, sondern auch alle anderen tierischen Lebensmittel wie Milch, Käse, Joghurt, Eier oder auch Honig. Dies sind Veganer und wenn diese Ernährungsweise richtig praktiziert wird, stellt sie eine sehr gesundheitsfördernde Wirkung ein. Nicht umsonst gilt diese Ernährungweise als einer der gesündesten Ernährungsformen der Welt. Oftmals hilft die Ernährungsform dabei bekannte Zivilisationskrankheiten vorzubeugen.

Zucchini-Spaghetti Bolognese Vegan Style

© Vegan for Fit – Atilla Hildmann

Ebenfalls sind Veganer im Durchschnitt schlanker und haben seltener Übergewicht aufzuweisen, was natürlich positiv für den Körper ist. Dies ist dadurch möglich, dass eine niedrigere Energiedichte aufgenommen wird. Jedoch enthält die Kost mehr Ballaststoffe, aber weniger Fett, gesättigte Fettsäuren, Cholesterin und Protein. Selbstverständlich hat diese gesunde Ernährungsform noch mehr Vorteile zu bieten. Rohköstler erkranken seltener an Diabetes mellitus Typ 2 oder haben mit niedrigen Blutdruckwerten zu kämpfen. Ebenfalls wird das Risiko für Hypertonie, bestimmte Krebsarten oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen gesenkt.

Die goldenen Regeln des Veganismus

Um eine gesunde Ernährung zu gewährleisten, muss man sich auch als Rohköstler an bestimmte Regeln halten, damit der Körper alle wichtigen Nährstoffe erhält. Besonders wichtig ist eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.Es sollten viele unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten auf dem Speiseplan stehen und wenn es notwendig ist, sollten auch Nahrungsergänzungen genommen werden. Zu eisenhaltigen Lebensmitteln sollte immer ein Vitamin-C-haltiges Getränkt getrunken werden, damit die Eisenaufnahme stattfinden kann. Raffinierter Zucker und Weißmehl sollte vermieden werden. Zusätzliche Fette und Öle dürfen nur in geringen Mengen aufgenommen werden.

Auch die industriell verarbeiteten Nahrungsmittel sollten eher selten konsumiert werden. Dagegen dürfen frische Früchte, Gemüse und Hülsenfrüchte sowie Vollkornprodukte auf dem Speiseplan nicht fehlen. Somit wird der Körper rundum mit allen wichtigen Nähr- und Mineralstoffen versorgt sowie Vitaminen. In bestimmten Jahreszeiten sind dann verschiedene Präparate notwendig, um den Vitamin- und Nährstoffbedarf perfekt zu decken.

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