Voll im Trend: Zauberpulver Matcha

Vom klassischen Tee, mit oder ohne Milch, über leckeres Eis bis hin zur Schokolade: das Grünteepulver Matcha ist in Japan schon längst Bestandteil der edlen Teekultur und auch in Europa aktuell stark im Kommen.

Sie können damit noch nicht allzu viel anfangen? Wir haben uns ein wenig über Geschichte, Zubereitung und kreative Anwendungsmöglichkeiten der Teesorte der etwas anderen Art informiert.

Matcha green tea in the shape of heart on white background with free space for text.

Fotolia | Urheber: kamikam

Es grünt so grün

Das traditionelle Getränk aus Japan wird aus gemahlenen Grünteeblättern hergestellt. Die leuchtend grüne Farbe ist charakteristisch für Matcha und kommt davon, dass der Tee etwa ein Monat lang durch Abdeckungen nur bedingt Sonnenlicht zu Gesicht bekommt. Der Tee wird direkt aus den frischen Blättern gewonnen, gedämpft, getrocknet, gemahlen und verschafft sich durch die aufwändige Herstellungsweise schon einige Vorteile gegenüber herkömmlichen Teesorten.

Wie so oft im Leben, steht auch hier die Qualität an erster Stelle. Und die ist nicht gerade kostengünstig, wenn es um Matcha geht. 1 Gramm läuft in Europa auf fast 1 Euro. Da man aber meist sehr lange Zeit mit einem Päckchen auskommt, darf man ruhig ohne schlechtem Gewissen zugreifen.

Aber hallo

Catechine, Carotine und Theanin sind in Matcha enthalten. Haben Sie noch nie gehört? Gut, wir nämlich auch nicht. In anderen Worten: Studien sagen dem Tee eine besonders gesundheitsfördernde Wirkung nach, da viele Antioxidantien darin enthalten sind, welche deutlich mehr positive Effekte als „normale“ Grünteeprodukte haben. Auf der einen Seite wird dem Tee auch eine besonders beruhigende Wirkung nachgesagt – auf der anderen Seite stehen die belebenden Effekte aufgrund des sogenannten Tee-Koffeins im Vordergrund.

Ach, und entschlackend wirkt er auch noch, daher eignet er sich auch ideal zum Abnehmen. Am besten im Kombination mit den mindestens genauso trendigen Chia Samen .

How to use Matcha

Japanese drink, Matcha Latte Cup of green tea

Fotolia | Urheber: polymanu

Matcha an sich ist sehr dominant im Geschmack – manch eine Matcha-Banause würde es mit Spinat oder Gras vergleichen. Mixt man das Pulver jedoch mit Zucker, Mandelmilch oder etwas Fruchtsaft, bemerken auch die härtesten Matcha-Gegner nichts mehr von dem leicht herben, doch irgendwie auch süßlichen, Geschmack.

Unser Favorit: Matcha Latte. Man nehme zwei kleine Löffelchen Matcha-Pulver und gießt über diese etwa 80 Milliliter kochendes Wasser. Danach umrühren, bis sich das Teepulver vollständig aufgelöst hat. Währenddessen Milchschaum aufkochen, in ein großes Glas füllen und anschließend den Tee darüber gießen. Schön schaumig, cremig und das Beste: deutlich gesünder als der altbekannte Café Latte, aufgrund des darin enthaltenen Koffeinanteils aber mindestens genauso pushend.

Weitere Rezepte (zum Beispiel unseren Redaktionsliebling No. 2: Matcha Cookies) finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.matcha-tee.info/ sowie auf  http://www.matcha-tee.at/

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Was wissen Sie über Matcha? Wir freuen uns über Ihre Geheimtipps – egal ob es sich um ein leckeres Rezept, Ihren Lieblingshersteller oder weitere Heilkräfte des Allrounders Matcha. Hinterlassen Sie uns einen Kommentar direkt am Blog oder auf Facebook!

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4 Antworten zu “Voll im Trend: Zauberpulver Matcha

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  3. Ich bin schon lange ein großer Matcha Fan. Ihr Artikel gefällt mir sehr. Kurz, knapp und trotzdem sehr informativ. Ich finde die zum Teil wirklich horrenden Preise für guten Matcha-Tee aber sehr unverschämt. Vor allem weil es ja auch anders geht. Für jede Kaufentscheidung möchte ich noch den Rat geben, auf den Herstellungsort ein Auge zu werfen. Japan ist hier unangefochtener Sieger, besser noch, wenn er aus Uji kommt, dort gibt es ihn auch am längsten, knapp tausend Jahre.

  4. Pingback: Gut, besser, Superfoods. | WellnessBooking - Der Wellness Blog

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