Herbstzeit ist Saunazeit

Gerade jetzt, zu einer Zeit, in der es langsam aber sicher zu „herbsteln“ beginnt, es draußen immer kälter wird und die Tage ebenfalls kürzer werden, sehnt sich so manch Einer nach Wärme und Entspannung.

Stress in der Arbeit, graue Tage ohne vergebens herbeigesehnter Sonne und die Müdigkeit vergeht auch nicht wirklich? Sauna, Dampfbad & Co. eignen sich perfekt, um leere Batterien in der kalten Jahreszeit aufzuladen. Nebenbei stärken sie das Immunsystem, regen Ihren Kreislauf an und transportieren Schadstoffe besser ab – was will man mehr? Doch wie schwitzt man richtig? Und was muss man beim Saunieren beachten? Wir haben alle wichtigen Infos für Sie!

Sauna, Hotel, Women.

Fotolia | Urheber: BillionPhotos.com

Warum überhaupt Sauna?

Wo sollen wir anfangen? Stärken der körpereigenen Abwehr und des Herz-Kreislaufsystems, Regeneration der Muskeln, Normalisierung von Bluthochdruck und letztendlich Entspannung von Körper und Geist. Ein regelmäßiger Saunagang ist quasi der Allrounder für den raschen Wohlbefinden-Booster.

Während einem Saunagang steigt die Hauttemperatur des Menschen um gut zehn Grad – die Körpertemperatur um etwa ein bis zwei Grad. Sie geben Ihrem Körper also das Gefühl, im künstlichen Fieberrausch zu sein – dieser ist dadurch erhöht damit beschäftigt, Bakterien und Viren abzuwehren. Mit regelmäßigen Saunabädern können Sie also Erkrankungen im Handumdrehen vorbeugen.

Durch den verstärkten Schweißausstoß werden nicht nur Wasser (wichtig: vor und nach dem Saunagang viel Wasser oder ungesüßte Tees trinken) sondern auch böse Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt – Detoxing von Schadstoffen im Körper ist die Folge.

Positiver Nebeneffekt: durch regelmäßiges Saunieren öffnen sich Hautporen und die Haut sieht frischer und rosiger aus.

Das Um und Auf des gepflogenen Saunieren

Vor der Sauna sollten Sie auf deftige Speisen verzichten, aber auch nicht mit knurrendem Magen ein Saunabad starten. Im Idealfall liegt Ihre letzte (leichte!) Mahlzeit ein bis zwei Stunden zurück. Vorher Duschen sollte Ihnen eigentlich der gesunde und höfliche Menschenverstand naheliegen – gut abgetrocknet können Sie dann starten. Klein anfangen – entscheiden Sie sich nicht gleich zu Beginn für die heißeste Sauna. Geben Sie Ihrem Körper Zeit, sich an den Temperaturwechsel zu gewöhnen!

In der Sauna gilt: Handtuch unterlegen, Badekleidung ist in den meisten Fällen ebenfalls tabu. Sollten Sie noch zu den Sauna-Frischlingen gehören, raten wir Ihnen auf den unteren Sitzbänken zu starten – umso weiter oben Sie sitzen, desto heißer ist die Luft. Bleiben Sie immer nur so lange in der Sauna, wie Sie sich auch wohlfühlen. Faustregel: um die 15 Minuten pro Saunagang. Springen Sie nach Ablauf der Zeit auch bitte nicht zu schnell auf – lieber langsam aufsetzen, um Schwindel zu vermeiden.

So sehr Sie auch das eigene Wohlbefinden oder die Geschehnisse des letzten Wochenendes mit Ihrer Saunabegleitung besprechen möchten: warten Sie damit doch ab, bis Sie mit dem aktuellen Saunagang fertig sind. Ständiges Reden verhindert die eigene Entspannung und die der anderen Besucher vermutlich auch.

Last but not least: Planen Sie genügend Zeit ein. Keiner wird volle Entspannung finden, wenn er oder sie ständig auf die Uhr blickt, da der nächste Termin schon wieder ansteht.

Suuri, Tuli und Ruusu

Wer jetzt glaubt, dass es sich hierbei um die Namen für die Jungsprösse von Hollywood-Größen handelt, liegt falsch. All dies sind spezielle Sauna-Typen, die durch individuelle Bauarten, bestimmte Öfen oder extravagante Aufgüsse für einmalige Saunastimmung sorgen. Noch nie gehört? Das verwundert nur wenig, denn Das Vitalitätszentrum – Die Sauna Insel ist ein wahrer Vorreiter und Trendsetter in puncto Saunagang. Mit dabei im Sortiment ist natürlich auch die klassische Blockbohlensauna – echtfinnischer Ofen inklusive.

Wer also mal etwas Neues, wie Honigaufgüsse (oder auch „Bärenfang“ genannt), indianische Schwitzbad-Rituale oder Warmluftbäder unter dem romantischen Funkeln verschiedenfärbiger Lichter ausprobieren möchte, dem legen wir den Saunatempel an’s Herz!

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3 Antworten zu “Herbstzeit ist Saunazeit

  1. Also ich liebe den Gang in die Sauna, aber leider fehlt bei uns ein wenig der Platz, weshalb wir uns für eine Infrarotsauna entschieden haben. Ist nicht ganz dassselbe wie bei einer klassischen Sauna, aber auch sehr schön und nicht ganz so

  2. Ich gehe nicht nur im Herbst oder Winter in die Sauna, sondern zu allen Jahreszeiten. Nicht nur für die Psyche ist der Gang in die Sauna gut, sondern auch um den Körper von den Toxinen zu befreien. Entspannen und gleichzeitig etwas für die Gesundheit zu tun, ist einfach nur toll. Danke an dieser Stelle für diesen sehr informativen Artikel.

  3. Nicht vergessen danach kalt zu duschen, damit sich die Poren auch wieder schließen.

    Sonst sammelt sich nur wieder Dreck an 😉

    Manchmal gibt es laute Saunakollegen, die einem das Entspannen echt vermiesen können.

    Ich hab mich deshalb für eine Gartensauna entschieden. Das macht natürlich auch nur bei regelmäßiger Nutzung Sinn.

    LG
    Arthur

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