Keine Chance den Verspannungen

11:00 vormittags, Sie sitzen im Büro und es plagen Sie leider jetzt schon unendliche Nacken- oder Rückenschmerzen. Was tun? Der Termin beim Masseur/Therapeuten wäre frühestens in ein paar Wochen, einfach Krankenstand nehmen ist momentan keine Option – die Arbeit erledigt sich ja schließlich nicht von alleine. Die Kollegen anjammern ist auch nur bedingt zielführend, vor allem weil diese ohnehin schon sichtlich genervt von Ihrem ständigen Selbstmitleid sind.

Wir haben genau für solche Situationen einige Tipps für Sie, wie Sie bösen Verspannungen am Arbeitsplatz vorbeugen oder akut entgegenwirken können.

Close-up Of Young Businesswoman On Chair Having Backpain In Office

Fotolia | Urheber: Andrey Popov

Schau mir in die Augen, Kleines!

Idealerweise ist Ihr Computer-Bildschirm so eingestellt, dass Sie auf diesen leicht herabschauen. Ständiges – wenn auch nur minimales – nach Oben blicken, ist früher oder später eine absolute Qual für Wirbelsäule & Nacken. Der Bildschirm sollte nicht weiter als 60 cm von Ihnen entfernt sein, da Sie sich sonst unbewusst vorbeugen, was, eigentlich logisch, wiederum schlecht für Ihren Nacken ist. Nutzen Sie auch die gesamte Sitzfläche und auch die Rückenlehne – so stützen Sie Ihren Rücken ab.

Auch der Winkel, in dem Sie ihre Tastatur aufstellen, macht etwas aus: lieber flach auf die Tischfläche stellen, da Sie anderenfalls Ihre Handgelenke zu sehr abwinkeln. Das Resultat wären dann böse Gelenkschmerzen.

Mit Schwung weitermachen

Es gibt zahlreiche In-Between Übungen, die nicht nur Muskulatur entspannen sondern Ihnen auch rasch neue Energien herbeizaubern können. Nach spätestens einer Stunde Sitzen sollte man zumindest ein paar Schritte machen und sich einmal kräftig durchstrecken. Sollte es Ihnen jedoch eher unangenehm sein, in einem Großraumbüro plötzlich Bewegungen à la Hampelmann zu machen, gehen Sie doch einfach zum Kollegen, dem Sie soeben ein Mail schicken wollten – so bekommen Sie bestimmt schneller eine Antwort und den Körper freut’s sowieso.

Bei bereits eingetroffenen Nackenschmerzen hilft das sogenannte Atmen mit den Schultern: also, tiiiiief einatmen, die Schultern zeitgleich nach oben ziehen, ausatmen und die Schultern dabei nach hinten fallen lassen. Und wiederholen.

Wenn der Rücken schmerzt: aufstehen, mit beiden Armen am Schreibtisch abstützen. Danach abwechselnd diagonal (also rechter Arm, linkes Bein und andersrum) Bein anheben und ausstrecken. Wer es lieber dezenter mag: Rücken beim Ausatmen einrollen, beim Einatmen aufrichten und weit in die Streckung gehen.

Wer sich körperlich wohlfühlt, ist auch allgemein positiver gestimmt. Finden Sie Ihren idealen Ausgleich zum meist eher bewegungsarmen Büroalltag, zum Beispiel im Sport. Egal ob frühmorgens oder abends – regelmäßige Bewegung ist nach wie vor das allerbeste Wundermittel gegen Verspannungen. Unser zweiter Favorit: das große Strecken. Mit den Händen nach den unsichtbaren Äpfeln greifen, diese dann zu Ihren Füßen links und rechts ablegen, ausschütteln und so weiter – Sie kennen das.

_____

Was machen Sie bei akuten Verspannungen bzw. wie vermeiden Sie diese? Geheimtipps für’s Büro? Hinterlassen Sie uns direkt am Blog oder auf Facebook einen Kommentar!

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s