Wellness-Trends 2016: es wird spannend

Mittlerweile sind wohl Alle von uns gut im neuen Jahr angekommen. Und wieder stellt man sich die Frage: was erwartet uns dieses Jahr in puncto Wellness und Spa? Wir haben uns mit Sylvia Glückert, Spa Consultant, unterhalten und genau diese Frage in Bezug auf die Zukunft von Spas, Wellnessverhaltensweisen und Zielgruppen gestellt. Ihre Antworten haben wir in einem neuen Blogartikel für Sie zusammengefasst.

Woman looking at wearable fitness device
Fotolia | Urheber: Kaspars Grinvalds

Digital Detox

Einerseits kann der moderne Mensch von heute nicht mehr ohne sein Smartphone, Facebook & Co., auf der anderen Seite versuchen wir immer mehr dieser Technologie aus dem Weg zu gehen – zumindest im Urlaub. Gerade Wellnessauszeiten werden gerne dafür genutzt, um digitales Fasten zu betreiben und das Handy gezielt zuhause zu lassen.

Daher haben sich einige Spas bewusst dazu entschieden, WLAN nicht im gesamten Areal, sondern nur in abgeschirmten Bereichen, anzubieten. Andere Betriebe gehen einen noch radikaleren Weg und bieten komplett abgeschirmte Zimmer an, in denen der Empfang jeglicher Netzdaten unmöglich ist.

Recht so. Obwohl das Internet unser täglicher Wegbegleiter ist, schadet es sicherlich nicht, sich einige Zeit auf sich selbst und das regenerierende Füllen der Energiereserven zu konzentrieren.

Das trägt man jetzt so

Auf der einen Seite gibt es aktuell also das Digital Detoxing. Auf der anderen Seite boomen sogenannte Wearables, quasi tragbare technologische Helferlein. Genutzt werden diese Self-Tracking-Armbanduhren, Kalorienzähler-Apps oder herzfrequenzmessende T-Shirts, um einen möglichst gesunden Lebensstil bewirken zu können und sich zwei Mal zu überlegen, ob man nun wirklich noch ein drittes Stück Torte essen möchte.

Als Antwort auf dieses steigende Bedürfnis nach persönlicher Selbstoptimierung sollten auch Betriebe im Wellnessbereich das Eine oder Andere zu bieten haben. Zum Beispiel zugeschnittene Behandlungen und Speisepläne anhand der individuellen Daten erstellen oder die Möglichkeit, im Urlaub erfasste Daten dann in das jeweilige System zu integrieren und auswerten zu lassen.

Generation Y

Und wer nutzt all diese Tools zur persönlichen Optimierung am ehesten? Genau, jene Zielgruppe der 20- bis 30-Jährigen. Diese sehen neben der Online-Anbindung eines Betriebs, auch Design, ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die Möglichkeit auf sozialen Austausch als Voraussetzungen für einen guten Urlaub. Auch informiert sich diese Generation mehr denn jede andere Altersgruppe vorab im Netz – Online-Buchungs- sowie Bewertungsportale stehen also auch im kommenden Jahr noch an oberster Stelle.

Tennisarm war gestern

… heute zählen Tablet-Nacken, Test-Messaging-Daumen oder Mouse-Arm verstärkt zum Leidensprogramm des modernen Users. Die verstärkte Nutzung von Smartphone, Tablet & Co. beansprucht also auf Dauer auch Ihren Körper. Die Dienstleistungen der Zukunft sollen somit gezielt diese Bereiche adressieren und sich den neuen körperlichen und gesundheitlichen Herausforderungen der modernen Gesellschaft stellen.

In-Between-Behandlungen

Gerade jene Personen, die meist geschäftlich ohnehin schon mit Terminen zugepflastert sind, suchen immer öfter nach Entspannung. Diese soll demnach in möglichst kurzer Zeit gefunden werden – wenn möglich, sogar mehrere Behandlungen auf einmal. Immer mehr Spas bieten daher Behandlungen von maximal 30 Minuten an.

Auch lässt sich ein immer spontaneres Buchungsverhalten aufzeigen. Wellnessbetriebe reagieren auf diese kaum durchführbare Planbarkeit, in dem sie weniger Termine anbieten und spontan nach Bedarf Gäste in die Behandlungspläne aufnehmen.

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Was sich heuer noch durchsetzen wird und was auch weiterhin ein Zukunftsthema bleiben wird, wird sich wohl im Laufe des Jahres weisen. Wir sind gespannt auf Ihre Meinung – hinterlassen Sie uns hierfür doch direkt am Blog einen Kommentar!

 

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