Ein eigener Saunatempel: was muss beachtet werden?

Dass regelmäßiges Saunieren gesundheitlich top ist, wissen wir schon länger. So werden durch die Hitzezufuhr unter anderem Abwehrzellen aktiviert und das Immunsystem gestärkt. Regelmäßige Saunagänge sind ebenfalls wohltuend für Atemwege und den Abbau von Schadstoffen in der Blutlaufbahn. Hingegen dem allgemeinen Volksglauben nimmt man in der Sauna jedoch nicht, bzw. nicht langfristig, ab. So kann es zwar durchaus sein, dass die Waage nach einem Saunabesuch ein bis zwei Kilo weniger anzeigt, spätestens aber nach einer Flasche Wasser pendelt sich das Gewicht wieder ein. Dennoch können regelmäßige Saunagänge Stoffwechsel und Entschlackung fördern und somit indirekt die Gewichtsregulierung beeinflussen.

Vorteile über Vorteile, also. Nun hat aber nicht jeder regelmäßig Zeit, Lust oder das nötige Kleingeld, einen Saunabesuch im Terminplan unterzubringen. Wie wichtig es aber gerade in stressigen Wochen ist, sich Zeit für sich selbst zu nehmen, möchten wir hier dennoch betonen.

Pixabay | Urheber: Zerocool

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Dass eine eigene Heimsauna mehr Entspannung bringen kann, da man sich nicht erst an ein neues Umfeld gewöhnen muss und Ruhephasen in vertrauter Atmosphäre genießen kann, scheint hier der perfekte Ausweg zu sein. Und ganz ehrlich: manchmal möchte man nach einem langen Tag auch einfach nach Hause und in Ruhe – alleine – abschalten. Ob im Keller, am ausgebauten Dachboden, im Badezimmer oder Garten: immer mehr Menschen setzen auf eine eigene Sauna. Obwohl ein eigener Saunatempel für Luxus steht, ist die Anschaffung längst keine kostspielige Exklusivfrage mehr.

Was müssen Sie beim Kauf beachten? Damit Sie über längere Zeit mit Ihrer Heimsauna zufrieden sind, sollte diese Sie bereits in der Suchphase richtig überzeugen – umfangreiche Produktinformationen und professionelle Unterstützung sind gefragt. Produkte, bei denen Sie schon zu Beginn mit Gedanken wie „wenn ich noch fünf Kilo abnehme, haben wir vielleicht zu zweit Platz“ zu kämpfen haben, sind nicht unbedingt geeignet. Viele Hersteller helfen, persönliche Wünsche umzusetzen. Auf dieser Saunaseite finden Sie viele Anregungen und hilfreiche Tipps: egal, ob es um Punkte wie Innen- oder Außensauna, Infrarotkabine oder das richtige Equipment geht.

Das richtige Equipment

Soll die Heimsauna stilecht im Sinne des Herkunftsland Finnland eingerichtet werden, sollten Sie unbedingt auf Equipment aus Holz setzen: Aufgusseimer, Saunasteine und langstielige Schöpfkellen für Aufgüsse sind das A und O des gepflegten Saunierens. Auch eine kleine Wanduhr aus Holz sollten Sie überdenken, da Experten Säunagänge von maximal 15 Minuten empfehlen, man die Zeit in der Kabine aber gerne mal vergisst. Für einen hygienischen Saunabesuch muss selbstverständlich auch das notwendige textile Equipment, wie Handtücher, Bademäntel und spezielle Saunaschuhe her. Für entspannende Spezialeffekte spielen Sie doch ruhig etwas mit der Beleuchtung Ihrer Heimsauna und setzen auf wechselnde Farbspiele.

Übrigens, noch ein Vorteil der Heimsauna: Sie können Ihre Lieblingsmusik so laut Sie möchten aufdrehen. Oder auf komplette Stille setzen. So oder so, Sie bestimmen das Umfeld Ihres Saunabesuchs. Und das ist doch auch mal etwas.

Pixabay | Urheber: Anniepan

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Spezialaufgüsse

Der Aufguss ist der Höhepunkt des Saunabesuchs und soll als Hitzereiz das Schwitzen nochmal so richtig ankurbeln. Wir haben einige Aufgüsse für Sie, die mit klassischen Hausmittelchen leicht selber gemacht werden können. Selbstverständlich können Sie für Ihren Saunaaufguss auch gekaufte Öle (zum Beispiel Minze, Fichte, Kiefer oder Zypresse) mit Wasser vermengen und anschließend über die Saunasteine gießen. Für mehr Abwechslung können Öle und Aromen auch nach Lust und Laune miteinander vermischt werden.

Der Klassiker: Hierfür eignen sich Kräuter wie Kamille (beruhigend), Rosmarin (erfrischend), Eukalyptus (ideal, wenn sich eine Erkältung anbahnt) oder Melisse mit seiner belebenden Wirkung. Ob Sie die Kräuter selbst im Garten anpflanzen, im Wald pflücken oder im Fachhandel kaufen, bleibt Ihnen überlassen. Für den Aufguss übergießen Sie eine Handvoll unbehandelter Kräuter mit kochendem Wasser und lassen dies über mehrere Stunden ziehen, bis sich ein angenehmer Duft entwickelt. Danach Absieben und los geht‘s. Ein weiterer Klassiker ist der Birkenaufguss – hierfür ziehen die jungen Triebe einer Birke zwei bis drei Tage in Wasser.

Der Herbe: für Liebhaber des herb-bierigen Genusses empfehlen wir den Bieraufguss, bei dem einige Esslöffel Bier zum Aufgusswasser gegeben werden und anschließend über die Saunasteine gegossen werden. Wenn Sie möchten und gesundheitlich nichts anderes verordnet bekommen haben, empfehlen wir auch ein Gläschen kühles Bier in aller Gemütlichkeit nach dem Saunabesuch.

Der Süße: Hierbei wird der Körper mit Honig oder speziellen Honigpasten eingerieben und soll durch Porenöffnungen gereinigt werden. Passend dazu werden für den Aufguss fruchtige Aromen, wie Öle in den Sorten Erdbeer, Limette oder Grapefruit, vermischt.

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Wie stehen Sie zu dem Thema „Heimsauna“? Lohnt es sich Ihrer Meinung nach, eine kleine, aber feine Saunalandschaft in den eigenen vier Wänden zu integrieren? Wir freuen uns auf Ihre Meinungen direkt am Blog oder auf Facebook!

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Eine Antwort zu “Ein eigener Saunatempel: was muss beachtet werden?

  1. Hallo Wellnessfreunde,

    Ich denke richtige Saunamöbel und eine Saunadusche (für den Außenbereich) sind ein absolutes Muss.

    Ob Innen- oder Außensauna.. beides hat viele Vor- und Nachteile. Bei der Außensauna muss man mehr planen und evtl. Genehmigungen einholen.
    Bei der Innensauna dagegen ist es einfacher, aber die Atmosphäre is so lala wenn sie sich im Keller befindet.

    Danke für den Artikel!

    LG
    Arthur

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