Wandern: Medizin für Körper und Seele

Als wir Kinder waren, war es fast immer die reinste Qual, aber gezwungenermaßen musste man eben mit. Mittlerweile haben wohl die Meisten von uns schon eingesehen, dass es durchaus auch seine gesundheitlichen Vorteile hat. Und für ein paar Wenige ist es zur angenehmen Routine geworden, die sowohl sportliche Betätigung als auch Wohlfühlfaktor in einem vereint. Die Rede ist vom Wandern.

Pixabay | Urheber: Unsplash

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Wie und wo Wandern wirkt

Gelenke und (primär Bein-)Muskulatur werden nachhaltig gestärkt, Atemwege durch die reine Sauerstoffzufuhr verbessert und Kreislauf und Fettverbrennung kommen ordentlich in Schwung. Auch Herzkreislauferkrankungen wird positiv entgegengewirkt, in dem das Wandern einen Einfluss auf Bluthochdruck, Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen hat.

Dass die Bewegung natürlich auch gut für Körper und Schlankheit ist, ist klar. Auch Allergiker profitieren von der sportlichen Betätigung in luftigen Höhen, da hier die Pollenbelastung geringer als in Tälern bzw. Städten ist.

Übrigens eignet sich Wandern in der frischen Natur weitab von der alltäglichen Informationsüberflutung auch ideal, um dem Stimmungstief in großen Schritten zu entkommen und Depressionen zu verhindern bzw. minimieren.

Hilfreiche Tipps für den nächsten Wandertrip

  • Raus aus der Großstadt, hinein in die wunderschöne, begrünte Natur und sauerstoffreiche Luft fernab von permanenter Reizüberflutung.
  • Passen Sie Ihr Tempo an Ihr individuelles Gespür an. Dennoch sagt eine Faustregel nur so schnell zu marschieren, dass man sich immer noch mit Anderen unterhalten kann, ohne dabei gleich außer Atem zu kommen. So können nämlich verstärkt Glückshormone produziert werden.
  • Mit Schritt und Tritt zur Traumfigur: In einer Stunde, in der man sich zügig fortbewegt, verbrennt man um die 500 Kalorien. Bei mehrmals wiederholten, längeren Wandertouren führt dies somit zum gesunden Gewichtsverlust. Allerdings nur dann, wenn Sie sich auf der Gipfelhütte bei Germknödel, Schnitzel und Bier ein wenig zügeln…

Ich packe meinen Wanderrucksack…

… und nehme am besten nur das Nötigste mit. Unbedingt dabei sollte ein Erste-Hilfe-Kit, ein Regenschutz, genauso wie Sonnencreme bzw. Sonnenbrille und frische Socken sein. Achten Sie darauf, das Gepäck im Rucksack möglichst gleichmäßig zu verteilen, um einen schiefen Gang und folglich Rücken- oder Nackenschmerzen zu vermeiden.

Falls Sie längere Wanderwege besteigen möchten, ist es wichtig, alle 30 Minuten ein wenig zu trinken und nicht erst dann, wenn Sie Durst verspüren. Beim Wandern in einem zügigen Tempo verliert Ihr Körper pro Stunde durch die erhöhte Schweißverbrennung nämlich an die drei Liter Wasser.

Ernährungstechnisch raten wir leicht verdauliche Speisen wie Vollkornprodukte, Bananen, Joghurt oder bei Ermüdungserscheinungen ein Stück Traubenzucker für den nötigen Energiepush einzupacken.

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Wie stehen Sie zu Wandern? Top oder Flop? Wir freuen uns auf Ihre Meinung in den Kommentaren. Vielleicht haben Sie auch die eine oder andere Lieblingswanderroute, die Sie mit der Community teilen möchten?

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Eine Antwort zu “Wandern: Medizin für Körper und Seele

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