Tipps für die Massage zuhause

War es mal wieder ein langer Tag in unbequemen Schuhen? Oder eine ungemütliche Nacht, in der Sie schlecht gelegen haben? Alles schmerzt? Eine Massage verspricht in vielen Fällen Schmerzlinderung, doch oft fehlt die Zeit einen professionellen Anbieter aufzusuchen.

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Pixabay | Urheber: nnoeki

So klappt’s auch alleine

Planung ist bekanntlich die halbe Miete. So sollten Sie erstmals ein wärmendes Bad oder eine heiße Dusche einplanen, um Muskeln zu lockern und für die Massage vorzubereiten. Nachdem Sie sich abgetrocknet haben, ziehen Sie entweder leichte Kleidung an (Jeans und Strickjacke bitte im Kleiderschrank lassen) oder binden lediglich ein vorgewärmtes Handtuch um. Nun geht es daran den Körper einzucremen. Tipp: verwenden Sie vorerst nur einen Tropfen Öl, da die meisten Öle und Lotionen ohnehin sehr ergiebig sind.

Nun beginnen Sie mit dem Massieren Ihres Körpers – von oben nach unten. Also zuerst Nacken und Schultern, Rücken, Arme, unterer Rücken sowie Unterleib, Beine und Füße. Probieren Sie einfach aus, welche Bewegungen Ihnen am besten tun: ob kreisend oder längsfließend, mit der flachen Hand oder Faust. Hier dennoch einige Tipps:

  • Rücken: Man nehme einen Ball, sei es Fußball oder Tennisball, und drücke diesen mit dem eigenen Körper gegen eine Wand. Den Rücken dann kreisend bzw. nach vorne und hinten bewegen.
  • Unterer Rücken: hier nehmen Sie eine gebastelte (z.B. aus Yogamatten oder Handtüchern) oder gekaufte Massagerolle und legen sich mit dem Gesicht nach oben auf diese. Po und Schultern sollten den Boden berühren. Nun wälzen Sie so hin und her. Funktioniert übrigens so ähnlich auch mit einem Gymnastikball.
  • Unterleib: gegen Menstruationsschmerzen sowie für eine anregende Verdauung. Mit den flachen Händen in kreisenden Bewegungen über den Unterleib streichen. Mit Daumen und restlichen Fingern den Unterleib leicht kneten. Stehend oder liegend möglich.

Nice to have

Gerade im unteren Rückenbereich stauen sich oftmals Verspannungen an, die eine punktgenaue Behandlung bedürfen. Hier eignen sich zusätzliche Utensilien, wie eine Massagerolle oder ein Massagestift. Letzterer behandelt gezielt verspannte Muskeln – egal, ob im Rücken, den Schultern oder Armen. Der Massagestift in unterschiedlichen Größen passt übrigens in jede noch so kleine Handtasche und eignet sich demnach ideal für unterwegs.

Das Rundherum

Ob es nun ein angenehmer Duft, die entspannende Musik oder das Kerzenlicht ist: sorgen Sie für eine Atmosphäre, in der Sie sich wirklich wohlfühlen. Versuchen Sie auch, sich gedanklich nicht zu sehr ablenken zu lassen. Es hat noch kaum einer richtig abschalten können, wenn er im Kopf schon die morgigen To Do’s durchgegangen ist. Gönnen Sie Ihrem Körper die nötige Auszeit, trinken Sie einen wohltuenden Tee und schlafen sich mal wieder so richtig aus. So sollte der herbeigesehnten Entspannung nichts mehr im Wege stehen. Und das Beste: eine Massage zuhause können Sie jederzeit, ganz ohne Termin und frei nach Ihren Belieben durchführen.

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Eine Antwort zu “Tipps für die Massage zuhause

  1. Pingback: 10 Gründe, warum Sie sich mal wieder eine Massage gönnen sollten | WellnessBooking - Der Wellness Blog

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