Die vielen Seiten der Schokolade

Schokolade macht glücklich, lüstern, intelligent aber sie macht auch süchtig, dick und ein schlechtes Aknebild. Um kaum ein anderes Lebensmittel kreisen derart viele Food-Mythen, wie um unseren Alltime-Favoriten, die Schokolade. Wir werden mit diesen Mythen heute aufräumen.

Pixabay | Urheber: Kaboompics

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Schokolade macht dick

100 Gramm haben durchschnittlich 500 Kalorien – der Liebhaber aller Deutschen hat es kalorien-, zucker- und fetttechnisch also in sich. Auch Bitterschokolade hat nicht weniger Kalorien oder Fettanteile, obwohl sie aufgrund des hohen Kakaoanteils und den darin enthaltenen gefäßstärkenden Stoffen etwas gesünder ist. Diesen Mythos müssen wir also leider bestätigen.

Allen schmeckt’s, nur bitte nicht Ihrem Hund. Der in Schokolade enthaltene Stoff Theobromin wirkt bei uns Menschen ähnlich wie Koffein. Bei Hunden haben diese jedoch eine toxische Wirkung und führen schon bei Zufuhr sehr kleiner Mengen zu Vergiftungserscheinungen.

Schokolade als Glücksbringer

Dies ist nun auch wissenschaftlich bestätigt worden. Naja, so in etwa. In Schokolade stecken nämlich drei Wirkstoffe, die als natürliche Glücksbringer gesehen werden: Serotonin, Phenylethylamin und Theobromin. Diese sind allerdings nur in so geringen Mengen in Schokolade enthalten, dass man in etwa 20 Kilogramm am Stück davon essen müsste, um eine aufputschende Wirkung zu spüren. Auch wenn es keine pharmalogische Wirkung von Schokolade gibt, sie schmeckt und alleine das macht doch irgendwie glücklich.

Schokolade steigert die Lust

Angeblich wirkt Schokolade positiv auf die menschliche Sexualität und Libido. Auch hier soll der bereits obengenannte Muntermacher Phenylethylamin eine tragende Rolle spielen – gilt aber wieder die gleiche Sache mit der Menge. Dennoch wird Schokolade oftmals mit Genuss assoziiert und das kann wiederum Fantasie und Lust anregen.

Pixabay | Urheber: Unsplash

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Schokolade macht süchtig

Ob es Schokoholics nun wirklich gibt oder nicht, ist unter Wissenschaftlern noch umstritten. Auf der einen Seite stehen jene Stimmen, die meinen bei einer Sucht handle es sich ausschließlich um chemische Drogen und nicht um Lebensmittel. Andererseits behaupten Wissenschaftler, dass es sich bei dem süßen Hüftgold mehr um eine psychische, als körperliche, Abhängigkeit handelt. Um diese zu minimieren, sollten also durchaus mal schokoladenfreie Tage (quasi, Entzug) eingeführt werden – dies bringt uns gleich zum nächsten Mythos: Vanille stillt die Lust auf Schokolade. Stimmt, denn in einem Experiment hat sich gezeigt, dass jene Probanden, die ein nach Vanille duftendes Pflaster aufgeklebt hatten, auch weniger Lust auf Schokolade sowie zuckerhaltige Limonaden hatten.

Schokolade ist schlecht für die Haut

Durch den regelmäßigen Konsum von Schokolade können sich die Reaktionen unserer Immunzellen verändern, was zu einem verstärktem Infektionsrisiko führt. Dies kann wiederum Akne hervorrufen. Akne entsteht aber auch durch einen schlechten Hormonhaushalt, dieser kann durch Stress, zu wenig Vitamine und falsche Ernährung im entfernten Sinne beeinflusst werden. Kommen hier also mehrere Faktoren zusammen, dann kann leider auch Schokolade negative Auswirkungen auf unser Hautbild haben.

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