Gesundheit made in China

Die chinesische Medizin schließt von Beobachtungen der Natur auf den einzelnen Menschen – demnach steht unser körperliches und seelisches Wohlbefinden in direktem Zusammenhang mit äußeren Gegebenheiten. Das chinesische Grundprinzip folgt dem Qi, der Lebensenergie eines jeden Menschen. Wenn diese Energie frei fließt und Yin und Yang im Gleichgewicht sind, fühlen wir uns rundum wohl und gesund. Piercings zum Beispiel, können diese unsichtbaren Meridiane blockieren.

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) umfasst verschiedene Behandlungsmethoden, Bewegungstechniken, Ernährungsprinzipien sowie Massagetechniken, die wir uns heute genauer ansehen möchten.

Pixabay | Urheber: happylism

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Ernährungsprinzipien einfach im Alltag umsetzen

Ernährung spielt in der chinesischen Medizin eine wichtige Rolle. Hier geht es weniger um konkrete Lebensmittel, sondern eher um bestimmte Ernährungsweisen, die tabu sind. So sind unter anderem ständiges oder mehrmaliges Überessen (gleichermaßen wie häufiges Fasten und Hungern), zu schnelles Essen, Mahlzeiten in unregelmäßigen Abständen oder in angespannter Atmosphäre (z.B. vor dem Bildschirm im Büro oder neben dem Fernsehen) No-Go’s. Auch sollte nicht zu spät gegessen werden, damit Darm und Magen rechtzeitig zur Ruhe kommen. Also sollte die letzte Mahlzeit in etwa drei Stunden vor dem zu Bett gehen verzehrt werden. Was lernen wir daraus? Regelmäßig und in Ruhe essen, dieses lieber selber kochen, wenig Salze und Fette verwenden und natürlich nicht zu viel essen. Ach, und Getränke lieber nicht direkt aus dem Kühlschrank trinken, da der Magen Kälte ablehnt und so gereizt wird.

Akupunktur

Ziel von Akupunkturen ist es, innere Blockaden zu lösen und das Qi wieder frei fließen zu lassen. Hierfür werden mit feinen Nadeln sogenannte Meridiane am gesamten Körper stimuliert. Das tut natürlich weder weh, noch ist es wirklich spürbar. Dennoch hat es eine Akupunktur in sich: so werden unter anderem Durchblutung, Muskeltonus und vegetative Funktionen gefördert. Und das wurde auch schon wissenschaftlich bestätigt.

Move your body

Ob Tai Qui oder Qui Gong: die traditionellen Übungen, von denen es rund 5.000 Stück gibt, sind an sich ja eher gemütlich. Bewegung von Gelenken, Klopfen oder Kneten der Punkte, durch die das Qui fließt, kombiniert mit bewussten Atemübungen. Klingt einfach, soll aber dennoch viel bewirken: Die Übungen stärken nicht nur körperliche Fitness, sondern angeblich auch das Immunsystem. Auch das Risiko von Bluthochdruck und Herzkrankheiten soll nachhaltig reduziert werden.

Unser Fazit: die Bewegungstechniken sind vielleicht nicht geeignet, wenn man sich sportlich erweitern und ordentlich an Muskelmasse aufbauen will. Durch die bewusste Atmung kann man auf jeden Fall aber besser entspannen. Dadurch dass die Übungen meist in einem Zeitraum von 15 – 30 Minuten durchgeführt werden, kann jeder noch so gestresste Mensch diese in den Alltag integrieren.20

Obwohl wir dem Ganzen eher kritisch gegenüber stehen, sagen wir: irgendetwas muss ja dran sein, sonst würde die traditionelle chinesische Medizin nicht seit mehr als 2.000 Jahren erfolgreich bestehen. Schaden kann es dem Körper bestimmt nicht, wenn man sich einige der genannten Praktiken – vor allem im Bereich der Ernährung – ans Herz legt.

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2 Antworten zu “Gesundheit made in China

  1. Es ist echt erstaunlich, wie die Pharmaindustrien das westliche Gesundheitswesen im Griff hat. Diese von dir angesprochenen Heilmethoden sind schon seit tausenden von Jahren im Einsatz und viel mehr im wirklichen Einklang mit dem menschlichen Wesen.
    Ich denke in Zukunft wird sich diese „alternative“ Ansicht allerdings immer mehr etablieren, vor allem mit einer allgemein bewussteren Lebensweise.

    Grüße Patrick

  2. Hier wurden ja schon einige Anregung zur Gesundheitsförderung gemacht. Ein weiterer Aspekt, den viele noch nicht kennen, ist Infrarot.

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