Wellness-Lexikon: S wie Social Wellness

Wir Menschen sind an sich schon etwas widersprüchlich. So wollen wir auf der einen Seite immer unabhängiger und flexibler sein, weswegen mitunter die Anzahl der Single-Haushalte stetig wächst. Auf der anderen Seite wollen wir aber auch neue Leute kennenlernen, machen Urlaubstrips oder besuchen Yoga-Kurse, um genau dies zu erreichen. Wir wissen also: um sich rundum wohlzufühlen, gehören nicht nur gesundheitliche, sondern auch soziale Faktoren, wie das Aufbauen und Erhalten von Freundschaften.

Fotolia | Urheber: Dasha Petrenko

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Gemeinsam ist man weniger alleine

Und aus genau diesem Bedürfnis nach sozialen Kontakten ist der Wellness-Trend Social Wellness entstanden, wonach Wellness-Reisende während ihren Aufenthalten vermehrt nach neuen Kontakten suchen. Die Antwort darauf ist in Form von Lounges, vielen großen Tischen im Speisesaal sowie einem umfangreichen Kursangebot, längst am Markt etabliert.

Sie fragen sich, ob man Social Wellness wirklich nur in einem Spa- oder sonstigem Wellnesstempel erleben kann? Nein, natürlich ist auch die reguläre Zeit, die Sie mit Freunden und Familie verbringen, wichtig für das All-Round Wohlbefinden. Dennoch tendieren wir im Alltag verstärkt dazu, dieses Kontakte knüpfen zurückzudrängen. „Keine Zeit“, „schnell in der Mittagspause“ oder „einen Kaffee zum Mitnehmen“ sind Phrasen, die unsere soziale Planung erheblich beeinflussen.

Und weil viele von uns erst so richtig abschalten können, wenn sie im Urlaub sind und das Handy mal zur Seite gelegt wird, hat Social Wellness im Spa dann also einen doppelten Wirkungseffekt. Auf Reisen geht man prinzipiell auch offener auf andere Menschen zu und lernt so leichter neue Leute kennen, als wenn man sich stets auf gewohntem Terrain befindet.

Anbieter müssen auf dieses Bedürfnis reagieren

Für Wellness-Hotels ist es nun wichtig, eben diesen (apropos schon relativ lang anhaltenden) Trend aufzugreifen und das bestehende Angebot dementsprechend auszurichten. Soll heißen: viele Aufenthaltsräume, ein Restaurantambiente, welches viele große Tische und weniger Einzelplätze zulässt sowie ein Abendprogramm, welches den Gemeinschaftssinn fördert.

Übrigens: wer kaum bzw. keine sozialen Kontakte gefährdet, ist mit einem höheren Risiko für Herzinfarkt gefährdet. Also nichts wie los: suchen – buchen – neue Leute kennenlernen!

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