Pasta gut, alles gut

Pasta in allen Variationen ist ein häufig auftretender Bestandteil auf europäischen Tellern. Von klein bis groß: wir lieben Penne, Spagetti, Gnocchi & Co. Aber woher kommen Nudeln eigentlich und wie gesund sind sie wirklich?

Pixabay | Urheber: TheAndrasBarta

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Ob Nudeln nun wirklich gesund sind oder nicht, wird nach wie vor diskutiert. So haben Nudeln auf der einen Seite viele Kohlenhydrate, wodurch sie viel Energie liefern. Diese wird vom Körper jedoch nicht gleich abgebaut – bei Sportlern wird zum Beispiel vor Turnieren geraten, Pasta zu sich zu nehmen, da diese für leistungsstarke Aktivitäten bestens vorbereitet. In alltäglichen Situationen kann regelmäßiger Nudelkonsum dann jedoch schnell zu einer Gewichtszunahme führen – vorallem in Kombination mit fett- und sahnehaltigen Saucen. Haben Nudeln pro 100 Gramm in etwa 350 Kalorien, enthalten sie dafür kaum Fett, sondern verstärkt Eiweiß, Vitamin B und E, Kalium und Eisen.

Wer mit Nudeln abnehmen möchte, sollte diese al dente genießen, da so weniger Stärke aufgespalten wird. Auch empfiehlt sich, Pasta nicht als Hauptbestandteil der Mahlzeit zu sehen – sondern das Verhältnis zu frischem Gemüse, Fisch oder magerem Fleisch zu überdenken. Vollkornprodukte haben zwar nicht weniger Kalorien, sättigen aber schneller und für längere Zeit.

Long Road to Dinner

Eigentlich ist doch Italien als das Land der Pasta bekannt. Ursprünglich kommen Nudelgerichte jedoch aus China, wo bei Ausgrabungen 4000 Jahre alte Hirsenudeln gefunden wurden. Über Griechenland ging es weiter nach Italien und letztendlich im 16. Jahrhundert dann nach Deutschland. Und wir sind heute noch gut dabei: in Deutschland werden pro Kopf in etwa 7,7 Kilogramm Nudeln jährlich vertilgt. Dies klingt zwar viel, aber ungeschlagene Spitzenreiter sind definitiv Italiener mit einem Jahreskonsum von rund 30 Kilogramm pro Person.

Von Cucoodles und Zoodles

Was nach dem neuesten Disney-Animationsfilm klingen mag, sind eigentlich gesunde Alternativen von Nudeln. Nämlich Gemüse in Spaghetti-Form. Zoodles, also Zuchini Nudeln, CuCoodles, Gurken Nudeln oder Caroodles, Karotten Nudeln, sind der letzte Schrei für healthy Pasta-Liebhaber. Das Gemüse wird also als Teigersatz eingesetzt, was natürlich eine ganze Menge Kalorien einspart. Die Spaghetti-Form erhält man mithilfe von Spiralschneidern. Als Saucen sind von Bolognese zu Pesto alle Variationen möglich. Nur sollte die Sauce nicht zu fettig sein, da sonst der Kaloriengehalt der Pasta schnell wieder eingeholt wurde.

Pixabay | Urheber: MelanieFHardy

Pixabay | Urheber: MelanieFHardy

Alles in einem Topf

In unseren Instagram-Feeds ist die One Pot Pasta schon längst kein Neuling mehr. Bei dieser Form der Pastazubereitung werden alle rohen Zutaten mit ein wenig Wasser in einem Topf gleichzeitig gekocht. Also beispielsweise: Spaghetti, Wasser, Tomaten, Basilikum und Mozarrella. Das Ganze ergibt dann eine leckere cremige Pasta, die von der Konsistenz her eher an ein säumiges Risotto erinnert.

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Wie stehen Sie zu Pasta: yay or nay? Wir freuen uns auf Ihre Meinungen und vielleicht sogar auf das eine oder andere Geheimrezept!

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